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Anbringung von Opferanoden an Stahlrumpf

 
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Wepi
CAY.
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Alter: 82
Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 175
Wohnort: Korschenbroich

BeitragVerfasst am: Fr 03. Jan 2014 16:58    Titel: Anbringung von Opferanoden an Stahlrumpf Antworten mit Zitat

Hallo,
habe eine Frage an die wirklichen Fachleute unter Euch.

Wie bringe ich am besten die Opferanoden an meinem Stahlrumpf an? Leider fand ich dazu in der mir recht umfänglich verfügbaren Bootsbauliteratur keine exakten Angaben.

Es gibt bekanntlich zwei Möglichkeiten:

1. die Anoden direkt an den Rumpf schweißen. Nachteile: Sie sind nicht einfach zu ersetzen und beim Schweißen verbrennt jedes Mal die teilweise schlecht zugängliche Lackierung im Bootsinneren.

2. Bolzen anschweißen und die Anoden anschrauben. Erleichtert natürlich den Anodenwechsel enorm. Aber aus welchem Material sollten die Bolzen sein? Blanke oder auch verzinkte Bolzen werden an den Stellen, an denen die Anoden angeschraubt sind und die deshalb dort nicht durch Lack geschützt werden dürfen, rasch rosten Mit Edelstahlbolzen aber schafft man sich gerade die elektrochemischen Probleme, derentwegen die Anoden ja angebracht werden.

Wer weiß kompetenten Rat und kann ihn möglichst auch einleuchtend begründen?
Gruß
Wepi
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Sigi S.
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Alter: 53
Anmeldungsdatum: 15.07.2003
Beiträge: 328
Wohnort: Villach

BeitragVerfasst am: So 05. Jan 2014 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde das nicht mit Bolzen machen, sonder umgekehrt!
In etwa in der Grösse der geplanten Anodenplatten eine ca. 15mm dicke V4A Platte und in der Mitte ein Gewinde (nicht durchgehend!!!).

Diese Platte umlaufend mit dem Rumpf verschweissen und bis über die Naht lakieren.

Das hat den Vorteil, das du immer eine neue Schraube verwenden kannst.
Ich habe bei meinen Trimmklappen gemerkt, das die Schraube an Festigkeit verliert und nach zwei Jahren erneuert werden soll.

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Wepi
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Alter: 82
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BeitragVerfasst am: So 05. Jan 2014 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für Deinen Rat, Sigi.
Habe bereits ähnliche Vorschläge auch in anderen Foren bekommen. Meine Sorge ist nur, dass die Zinkanoden dann vorwiegend die Aufgabe haben, den Stahlrumpf vor diesen aufgeschweißten Edelstahlplatten zu schützen, denn die sind dann durch die Schweißnähte in wesentlich größerem Umfang mit der Rumpffläche verbunden als es einzelne Bolzen wären.
Gruß
Wepi
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Sigi S.
Sparmeister
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Alter: 53
Anmeldungsdatum: 15.07.2003
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BeitragVerfasst am: Mo 06. Jan 2014 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir ist relativ viel Edelstahl im Heckbereich (Trimmklappen, Schrauben, Halter für Echolot und teilweise die Stützen der Badeplattform.
Ich habe einen sehr hohen Anodenverschleiss, das ist aber gut so.

Wenn die VA Platten mit den Anoden abgedekt sind, ist da keine offene Fläche aber ein sehr guter elektrische Übergang vom Rumpf zur Anode.

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Wepi
CAY.
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Alter: 82
Anmeldungsdatum: 02.03.2005
Beiträge: 175
Wohnort: Korschenbroich

BeitragVerfasst am: Do 23. Jan 2014 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sigi,
das ist aber doch kein Stahlboot, oder? Da wundert es mich sehr, dass überhaupt Opferanoden notwendig sind und der Verschleiß sogar groß sein soll. Denn die diversen Edelstahlteile haben doch gar keine feste Verbindung mit anderen Metallen und es könnte daher eigentlich überhaupt keine galvanische Korrosion stattfinden. ???
Gruß
Wepi
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Sigi S.
Sparmeister
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Alter: 53
Anmeldungsdatum: 15.07.2003
Beiträge: 328
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BeitragVerfasst am: Fr 24. Jan 2014 8:23    Titel: Antworten mit Zitat

Nein kein Stahlboot!

Doch alle Metallteile sind ab Werk mit grünen 6mm² Drähten miteinander verbunden. Trimmklappen, Antriebe und sogar die mittlere Bilgeschraube, die Borddurchlässe am Boden, alles auf einen Sternpunkt zusammengefasst.

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